Sonnen-Wissen

Was du wissen solltest

Haut

Welche Hauttypen gibt es?
Häufig genutzt wird die Einteilung in 6 Hauttypen nach Thomas B. Fitzpatrick. Es gibt hier die Typen 1 (sehr helle Haut, helle Augen, rote und blonde Haare), 2 (helle Haut, helle Augen und Haare), 3 (beige Haut, beliebige Augen- und Haarfarbe), 4 (olivenfarbene Haut, dunkle Augen und Haare), 5 (hellbraune und braune Haut, dunkle Augen) sowie 6 (sehr dunkle Haut, schwarze Haare).

Was ist die UV-Eigenschutzzeit?
Die UV-Eigenschutzzeit bezeichnet die Zeitspanne, in der deine Haut auch ungeschützt der Sonne ausgesetzt sein kann, ohne dass eine Rötung auftritt. Je nach Hauttyp beträgt sie circa 5 bis 90 Minuten (je nach Hauttyp).

Wie wird meine Haut braun?
Deine Haut wird braun, weil die Pigmentzellen infolge einer Abwehrreaktion auf das Licht verstärkt Melanin bilden. Dieses erscheint braun und kann einen Teil der Strahlung erfolgreich absorbieren und in Wärme umwandeln. 

Sonnencreme

Welche Sonnencreme ist für mich die richtige?
Die richtige Sonnencreme für dich wird über den für dich passenden LSF ermittelt, der sich vor allem aus deinem Hauttyp sowie aus dem lokalen UV-Index (UVI) ergibt. Bei Hauttyp 1 multiplizierst du den UVI mit dem Faktor 4, bei Hauttyp 3 mit dem Faktor 3, bei Hauttyp 3 mit dem Faktor 2 und bei Kinderhaut mit dem Faktor 5.

Wie wähle ich den richtigen Lichtschutzfaktor (LSF)?
Der richtige Lichtschutzfaktor für dich hängt von deinem Hauttyp, dem Ort, der Jahreszeit sowie deiner Eigenschutzzeit ab. Mit dem LSF wird die Menge der UV-B-Strahlung, die die Haut trifft, verringert. Den richtigen LSF ermittelst du ganz einfach mit Yuma.

Wann sollte ich ein Sonnenschutzmittel benutzen?
Das Sonnenschutzmittel sollte immer aufgetragen werden, wenn du ein Sonnenbad planst oder du länger als wenige Minuten der Sonne ausgesetzt bist. Trage das Sonnenschutzmittel immer direkt vor dem Rausgehen auf. Wichtig: Nach einem Bad solltest du dein Sonnenschutzmittel nach dem Abtrocknen erneut auftragen.

Was bedeutet „Lichtschutzfaktor“ überhaupt?
Der LSF bezieht sich immer auf den Schutz vor UV-B-Strahlung, dem Auslöser von Sonnenbrand. UV-A-Strahlung dringt in tiefere Hautschichten ein und ist der Verursacher von Hautschäden. Du solltest daher nach Sonnenschutzmitteln Ausschau halten, die das runde UV-A-Logo auf der Tube haben.

Was sind wasserfeste Sonnenschutzmittel?
Wasserfeste Sonnenschutzmittel behalten auch nach zweimal 20 min Schwimmen noch mindestens 50 Prozent ihrer Schutzleistung. Wir von Yuma empfehlen dennoch, den Sonnenschutz nach dem Schwimmen immer sicherheitshalber noch einmal aufzutragen.

Welche Unterschiede gibt es bei Sonnencremes?
Grundsätzlich gibt es zwei Arten, wie Sonnencremes dich schützen können: Einmal über organische („chemische“) Substanzen und über mineralische („physikalische“) Substanzen. Erstere wandeln die UV-Strahlung in Wärme oder Floureszenzlicht um, zweitere reflektieren die Strahlung. Die meisten gängigen Sonnencremes enthalten beide Filter und schützen so zuverlässig vor UB-A- und UV-B-Strahlung.

Richtig eincremen

Wie viel Sonnenschutzmittel soll ich auftragen?
Die meisten Menschen sind zu sparsam mit ihrem Sonnenschutzmittel, besonders mit Cremes. Eine circa 1,65 Meter große Frau mit 60 Kilogramm Körpergewicht benötigt beispielsweise circa 30 Gramm Sonnencreme. Eine 200 ml Flasche Sonnencreme reicht hier also nur für circa 6  bis 7 Anwendungen.

Kann ich den Sonnenschutz durch erneutes Auftragen verlängern?
Erneutes Auftragen verlängert den Schutz nicht, sondern erhält ihn nur aufrecht. Entscheide dich für die Sicherheit deiner Haut von Anfang an für einen höheren LSF und trage ihn nach dem Schwimmen und Abtrocknen stets erneut auf.

Brauche ich weniger Sonnencreme, wenn ich schon Bräune habe?
Nein. Ganz im Gegenteil ist es so, dass Bräune eine Abwehrreaktion der Haut auf zu viel Sonnenstrahlung ist. Denn das Licht regt die Bildung von Melanin an, welches zwar eine schöne Bräune verursacht, aber keinen nachhaltigen Sonnenschutz bietet. Du solltest auf Sonnenschutzmittel also nicht verzichten, weil du schon Bräune hast.

Benötigen Kinder einen speziellen Sonnenschutz?
Kinder haben eine dünnere, empfindlichere Haut. Schäden durch UV-Strahlung im Kindesalter können auch Jahre später zu Folgeschäden führen, weshalb ein besonders hoher LSF (50 +) verwendet werden sollte.

Gesundheit

Gibt es eine gesunde Bräune?
Vergiss alles, was du über das Vorbräunen oder die angebliche gesunde Bräune zu wissen meinst. Eine Hautbräune infolge vom Sonnenbaden ist immer eine Schutzreaktion des Körpers und zeigt nur, dass sie zu viel UV-Strahlung abbekommen hat. Der Schutzfaktor durch das zusätzliche Melanin ist nicht groß.

Wie hängen Sonnenstrahlung und Hautkrebs zusammen?
UV-Strahlen sind hochenergetisch und dringen in die Hautzellen ein. Hier können sie deine DNS beschädigen. Teilweise kann der Körper dies reparieren. Wo er es aber nicht kann, kann es zu Mutationen im Erbgut und im schlimmsten Falle zu Krebs kommen. Mehr Strahlung erhöht das Risiko.

Stärkt sonnen das Immunsystem?
Das Gegenteil ist richtig. Sonnenstrahlung ist eine Belastung für den Körper und damit für das Immunsystem. Herpesinfektionen werden durch viele Sonne beispielsweise häufiger reaktiviert.

Bin ich vor Hautkrebs und vorzeitiger Hautalterung sicher, wenn ich mich richtig eingecremt habe?
Einen hundertprozentigen Schutz vor der UV-Strahlung gibt es nicht. Ein Sonnenschutz mit einem hohen LSF, der UV-A- und UV-B-Strahlung nicht in die Haut eindringen lässt, ist die beste Möglichkeit, das Risiko für Hautalterung und Hautkrebs zu reduzieren. Dennoch lässt auch ein sehr hoher Lichtschutzfaktor einen Teil der Strahlung durch.

UV-Index

Was bedeutet der UV-Index (UVI)?
Der UV-Index gibt an, wie hoch die stärkste am Boden zu erwartende Bestrahlungsstärke des Ultravioletten Lichts (UV) ist. UV-Strahlung ist der Teil des Sonnenlichts, der Verbrennungen, Hautalterung und Hautkrebs auslösen kann. Der UVI ist eine international anerkannte Größe und hängt von vielen Faktoren ab. Je höher ist, desto stärker solltest du dich schützen.

Wovon wird der UV-Index beeinflusst?
Ausschlaggebend sind der Stand der Sonne, der Ozongehalt in der Atmosphäre, die Bewölkung, die Höhe über dem Meeresspiegel und der Ort. In Deutschland erreicht er laut Deutschem Wetterdienst maximal Werte von 8 bis 9, in den Alpen auch mal bis zu 10. In den Anden erreicht der UVI durchweg Werte von über 17.

Welchen Einfluss haben die Reflexionen von Oberflächen?
Oberflächen reflektieren Sonnenstrahlen unterschiedlich stark und verursachen, dass diese nicht nur „von oben“ kommen. So haben Sand (bis 25 %), Wasser (bis 8 %), Wasser mit Gischt (bis 25 %) und Schnee (bis zu 94 %) unterschiedliche Rückstrahlvermögen. Schnee verdoppelt also fast den UV-Index!

Über Yuma

Wie wird die maximale Sonnen-Zeit berechnet?
Die maximale Zeit, in der du dich sicher sonnen kannst, wird anhand der Ozonschicht vor Ort, der Wetterdaten sowie der Sonneneinstrahlung berechnet. Ein ansteigender UV-Index fließt in die Kalkulation durch Yuma ein.

Werden meine Daten verwendet?
Yuma zeichnet keine deiner Person eindeutig zuordenbaren Daten auf. Das Nutzungsverhalten wird jedoch analysiert. Dies dient der weiteren Verbesserung der App und weiteren Versionen und Funktionen.

Kann Yuma auch ohne Standortfreigabe genutzt werden?
Nein. Yuma benötigt den Zugriff auf deinen aktuellen Standort, um die passenden Wetterdaten in die Berechnung der Sonnenschutzzeit mit einfließen zu lassen.